Vigolungo, 100 Jahre Tätigkeit

Vigolungo, 100 Jahre Tätigkeit

 

Vigolungo di Canale, vom Zimmermann zum Führenden Sperrholzhersteller. Das Unternehmen feierte sein 100-Jähriges bestehen.

«Es war einmal ein Stück Holz». So beginnt die Geschichte der Familie Vigolungo di Canale, die sich vom Schreiner und Möbelbauer zu einem der führenden italienischen Unternehmen für Sperrholz und Mehrschichtplatten entwickelte.

Dieses Unternehmen, mit einer nunmehr 100jährigen Geschichte, lud zahlreiche Behörden, Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten ins neue Werk in der Via Fratelli Maccagno, wo man sich direkt zwischen Holzstapeln und Maschinen versammelte. «Die Idee, unsere ersten 100 Jahre in der Welt des Holzes zu feiern, wurde vor einigen Jahren geboren“, sagt Präsident Piero Vigolungo, der seit 1966 an der Spitze des Unternehmens steht und seit langem von seinen drei Kindern und Geschäftsführern Emilio, Vera und Stefano unterstützt wird. Ich war nicht ganz einverstanden, aber ich muss sagen, dass ich jetzt glücklich bin: Es war richtig, unsere fünf Generationen und alle unsere Mitarbeiter zu würdigen».

Ein von Adriano Moraglio signiertes Buch erzählt die Geschichte von Vigolungo. Ein Unternehmen, das heute einen Umsatz von rund 34 Millionen Euro erzielt und 140 Mitarbeiter beschäftigt. Davon mehr als 120 in den Büros und der Produktion in Canale und ein Dutzend im Lager in Piobesi Torinese. Sechzig Prozent der Produktion gehen ins Ausland: nach Europa, in die Vereinigten Staaten, nach Neuseeland oder Israel. «Unsere Sperrholzplatten für die Automobilindustrie, erklärt Emilio Vigolungo, werden für den Bau der Innenausstattung von Wohnmobilen, Wohnwagen und anderen Freizeitfahrzeugen sowie von professionellen Transportern und Autos verwendet. Wir beliefern aber auch zahlreiche Möbelfabriken, Bauunternehmen und die Schifffahrtsindustrie sowie die wichtigsten Ketten, die sich der Welt des Heimwerkens und der Do-it-yourself-Qualität verschrieben haben».

Bei der Feier des Jubiläums hat die Familie Vigolungo die schwierigen Zeiten nicht verschwiegen. «Die Krisenjahre haben uns hart getroffen und zu einer Halbierung unseres Umsatzes geführt, aber wir konnten widerstehen und uns erholen: Während unsere Konkurrenten sich beeilten, ihren Standort zu verlagern, um Kosten zu sparen, haben wir uns entschieden, zu investieren, um uns noch stärker in unserem Ursprungsgebiet zu verwurzeln, mit einem Fußabdruck, der sowohl familiär als auch unternehmerisch ist». Werte, die auch der Bürgermeister von Canale, Enrico Faccenda, und der Präsident der Confindustria Cuneo, Mauro Gola, betonten.

ROBERTO FIORI – LA STAMPA, 20 Oktober 2019
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